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Vollgestellter Keller mit alten Möbeln, Kartons und Farbeimern im Licht einer Glühbirne
Ratgeber

Keller und Dachboden entrümpeln: Anleitung, Kosten & Fallen

Keller und Dachböden sind die Bereiche, die beim Entrümpeln am meisten Zeit fressen und in denen die meisten Entsorgungsfehler passieren. Hier steht, wie Sie es selbst angehen und wann sich der Profi lohnt.

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Über viele Jahre sammelt sich in Keller und Dachboden fast alles an: alte Möbel, Kartons, Elektrogeräte, Farben, Lacke und Dinge, an die sich niemand mehr erinnert. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir: Diese Räume werden am meisten unterschätzt. Mit der richtigen Reihenfolge und ein paar Regeln zur Mülltrennung kommen Sie trotzdem gut durch.

Selbst entrümpeln: die richtige Reihenfolge

  1. Realistisch planen

    Für einen vollen Keller reicht ein Nachmittag selten. Planen Sie ein ganzes Wochenende, organisieren Sie Helfer und klären Sie vorab, wohin der Abtransport gehen soll.

  2. In Zonen arbeiten, nicht kreuz und quer

    Nehmen Sie sich Regal für Regal und Ecke für Ecke vor. Wer wild hin und her springt, fasst jeden Gegenstand dreimal an und verliert den Überblick.

  3. Drei-Kisten-Prinzip

    Behalten, verkaufen oder verschenken, entsorgen. Alles wird sofort einer der drei Kategorien zugeordnet. Die "Vielleicht"-Kiste ist verboten, sie ist der Grund, warum der Keller in fünf Jahren wieder voll ist.

  4. Sofort raus damit

    Aussortiertes noch am selben Tag wegbringen oder zur Abholung anmelden. Was erst einmal im Flur zwischenlagert, bleibt erfahrungsgemäß dort stehen.

Erst auf Feuchtigkeit prüfen, dann wieder einräumen

Muffiger Geruch, Stockflecken an Wänden oder Kartons und weiße Ausblühungen am Mauerwerk sind Warnzeichen für Feuchtigkeit im Keller. Dann gilt: erst die Ursache klären, bevor neue Sachen eingelagert werden, sonst ist der nächste Schaden programmiert. Schimmelige Kartons, Textilien und Polster fassen Sie am besten nur mit Handschuhen an und entsorgen sie direkt. Bei großflächigem Schimmel an den Wänden gehört die Sanierung in Fachhände.

Wohin mit dem Müll?

Für normalen Hausrat gibt es drei Wege: den Wertstoffhof im Landkreis, die angemeldete Sperrmüll-Abholung und, bei größeren Mengen, einen Container. Sperrgut wie Möbel, Matratzen und Teppiche gehört zum Sperrmüll; Kartons, Papier und Verpackungen in die jeweiligen Tonnen oder zum Wertstoffhof. Wenn es schnell gehen muss oder die Menge zu groß wird, übernehmen wir den kompletten Abtransport in einem Rutsch.

Die Sondermüll-Fallen: hier passieren die teuren Fehler

Genau hier scheitern die meisten Selbermacher: Viele wissen nicht, welche Materialien getrennt werden müssen und welche Gegenstände überhaupt als Sondermüll gelten. Eine falsche Trennung kann unnötige Entsorgungskosten verursachen, oder dazu führen, dass ganze Ladungen an der Annahmestelle abgewiesen werden.

  • Farben, Lacke und Lösungsmittel: niemals in den Restmüll, sie gehören zur Schadstoffannahme.
  • Elektrogeräte: vom alten Radio bis zur Gefriertruhe, Elektroschrott wird separat gesammelt und kostenlos angenommen.
  • Batterien und Akkus: brandgefährlich im Hausmüll, gehören in die Sammelboxen des Handels oder zum Wertstoffhof.
  • Altöl, Chemikalien, Spraydosen mit Restinhalt: Schadstoffannahme, nicht Container.
  • Asbestverdacht bei alten Platten: Finger weg und Fachbetrieb fragen, das ist kein Fall für Eigenleistung.
Getrennte Stapel aus Holzmöbeln, Elektrogeräten und Sperrgut bei der Räumung eines Hauses
Richtig getrennt kostet weniger: Holz, Elektro und Sperrgut haben eigene Entsorgungswege.
Unser Vorteil aus der täglichen Praxis

Durch unsere tägliche Arbeit erkennen wir auf einen Blick, wie Materialien sortiert werden müssen. Gegenstände werden nicht mehrfach angefasst, sondern direkt der richtigen Entsorgung zugeordnet. Das spart Zeit und kann die Entsorgungskosten spürbar senken.

Wann lohnt sich der Profi?

  • Wenn die Menge ein Wochenende sprengt oder Helfer fehlen
  • Bei schweren Stücken und engen Kellertreppen, das Risiko für Rücken und Treppenhaus ist real
  • Wenn Sondermüll dabei ist und die richtige Trennung unklar ist
  • Wenn ein fester Termin droht: Wohnungsübergabe, Verkauf, Handwerker
  • Wenn der Keller Teil einer größeren Haushaltsauflösung ist

Was kostet die Keller- oder Dachbodenentrümpelung vom Profi?

Ein einzelner Kellerverschlag beginnt bei uns ab etwa 300 Euro netto, ein Dachboden ab etwa 400 Euro netto, jeweils inklusive Abtransport und fachgerechter Entsorgung. Stark zugestellte oder schwer zugängliche Räume liegen darüber. Den verbindlichen Festpreis gibt es nach der kostenlosen Besichtigung, alle Preisspannen stehen im Kosten-Ratgeber.

Häufige Fragen

Was kostet es, einen Keller entrümpeln zu lassen?
Ein normaler Kellerverschlag beginnt ab etwa 300 Euro netto inklusive Entsorgung, komplette Keller je nach Größe und Füllgrad entsprechend mehr. Nach einer kostenlosen Besichtigung, oft reichen auch Fotos, nennen wir einen Festpreis.
Wie fange ich beim Dachboden am besten an?
Mit einer freien Fläche zum Sortieren und dem Drei-Kisten-Prinzip: behalten, verkaufen oder verschenken, entsorgen. Arbeiten Sie sich in Zonen vor und bringen Sie Aussortiertes noch am selben Tag weg.
Was darf nicht in den Container oder Sperrmüll?
Farben, Lacke, Chemikalien, Altöl, Batterien und Elektrogeräte gehören nicht in Container oder Sperrmüll, sondern zur Schadstoffannahme beziehungsweise Elektroschrott-Sammlung. Falsche Befüllung kann Nachzahlungen kosten.
Entrümpeln Sie auch nur den Keller, ohne die Wohnung?
Ja, einzelne Keller, Dachböden und Garagen sind bei uns Alltag. Kein Auftrag ist zu klein für eine Anfrage.
Wie schnell können Sie einen Keller räumen?
Meist innerhalb weniger Tage nach der Besichtigung. Ein durchschnittlicher Keller ist in wenigen Stunden geräumt, inklusive Abtransport.

Keller voll, Zeit knapp?

Schicken Sie uns zwei, drei Fotos per WhatsApp, und Sie bekommen eine ehrliche erste Einschätzung. Wenn es passt, räumen wir meist innerhalb weniger Tage.

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